
Polizei, Feuerwehr und Energieversorger mussten in den vergangenen Tagen an vielen Orten ausrücken, zuletzt etwa in Idar-Oberstein, Bonn, Kerpen, Duisburg, Mönchengladbach und Weinheim. Die Stromausfälle dauerten teilweise mehrere Stunden. Die genauen Brandursachen sind meist noch unklar. Bei hohen Außentemperaturen kann es vermehrt zu Brandentwicklung an Transformatorenstationen kommen. Über Trafohäuschen nehmen örtliche Stromversorger elektrische Energie aus dem Mittelspannungsnetz auf und regeln sie auf 230 beziehungsweise 400 Volt herunter. Anschließend geht sie über lokale Ortsnetze an die Endverbraucher.
Auch der Straßenbahnverkehr war aufgrund von Hitzeschäden teilweise eingeschränkt, etwa in Nürnberg, Würzburg, Magdeburg und Leipzig. In Leipzig muss auch heute noch mit Behinderungen gerechnet werden.
Diese Nachricht wurde am 29.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
