
Damit sei das Erwärmungstempo in den letzten Jahren höher als in jedem vorherigen Jahrzehnt seit Beginn der Messungen im Jahr 1880.
Wie das an der Studie beteiligte Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung mitteilte, rechneten die Forscher natürliche Einflüsse auf die globale Temperatur heraus - etwa Vulkanausbrüche, das Wetterphänomen El Niño, und Sonnenzyklen. Demnach wird die beschleunigte Erderwärmung seit 2015 durch die Studie erstmals statistisch signifikant belegt. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, würde die im Pariser Klimaabkommen anvisierte 1,5-Grad-Grenze laut den Forschern voraussichtlich vor 2030 erreicht. Wie schnell sich die Erde weiter erwärme, hänge letztlich davon ab, wie bald der globale CO2-Ausstoß aus fossilen Brennstoffen auf null reduziert werde.
Diese Nachricht wurde am 06.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
