
Verglichen mit weiter entfernten Regionen ohne Wald, bekamen die Menschen in den Regionen neben den Schutzgebieten signifikant weniger häufig Malaria und Atemwegserkrankungen. Das gilt laut Studie sogar dann, wenn diese angrenzenden Regionen gerodet sind.
Die Studienautoren halten den Zustand des Waldes für einen entscheidenden Faktor bei der Entwicklung von Krankheitsraten. Gesunder Regenwald sorge dafür, dass Schadstoffe, die Atemwegserkrankungen verursachen können, aus der Luft gefiltert würden. Das erkläre die geringere Zahl von Lungenentzündungen. Die hohe Artenvielfalt in den Regenwäldern führe zu einer geringeren Verbreitung etwa der Malariamücken, sodass es auch weniger Malariafälle gebe.
Diese Nachricht wurde am 14.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
