
Wie eine neue Studie mit Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung zeigt, würde ein solcher Kollaps den nordwärts gerichteten Transport des von der Sonne aufgewärmten tropischen Wassers unterbrechen. Die AMOC transportiert das tropische Wasser nahe der Oberfläche nach Norden und leitet kälteres, dichteres Wasser in der Tiefe wieder nach Süden. Dieses "Förderband" des Ozeans trägt zu Europas relativ mildem Klima bei und beeinflusst Wetterlagen weltweit.
Das Institut fordert als Konsequenz der Hochrechnung eine schnelle Reduzierung der Emissionen. Andernfalls würde je nach Treibhausgasmenge früher oder später ein Kipppunkt erreicht, der die Umwälzströmung unterbrechen würde. Das würde für trockenere Sommer und härtere Winter hier im Nordwesten Europas sorgen, außerdem würde das die tropischen Regenzonen verschieben.
Diese Nachricht wurde am 29.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.