Klimawandel
Studie im Fachmagazin "Nature": Wie Staaten effektiv CO2-Emissionen reduzieren

Einem deutsch-britischen Forschungsteam zufolge bringen konkrete staatliche Maßnahmen gegen den CO2-Ausstoß ziemlich schnell Erfolge. Für die Studie im Fachmagazin "Nature" wurden über zwei Jahrzehnte 43 der größten Volkswirtschaften untersucht. Zusammen sind sie für drei Viertel der weltweiten Emissionen verantwortlich.

    Das Kraftwerk Miami Fort am Fluß Ohio. Mit den USA hat sich der zweitgrößte Treibhausgasemittent der Welt aus dem Pariser Abkommen verabschiedet.
    Eine neue Studie befasst sich mit der Reduzierung von CO2-Emissionen (Archivbild). (picture alliance / NurPhoto / Jason Whitman)
    Dabei kam heraus, dass Klimapolitik vor allem dann effektiv sei, wenn es besonders viele Maßnahmen gebe und diese besonders konkret und streng seien. Außerdem helfe es, wenn sich Regierungen auf eine Art von Politikinstrument spezialisierten - also entweder gesetzliche Verbote und Vorschriften oder wirtschaftliche Anreize und Abgaben. Wichtig sei auch, sich auf die größten CO2-Emittenten zu konzentrieren. In den meisten Ländern sind das die Bereiche Energieerzeugung und Verkehr.
    Laut der Studie wurden durch schon bestehende Klimaschutzmaßnahmen allein im Jahr 2022 drei Milliarden Tonnen CO2 eingespart. Das entspricht ungefähr den jährlichen Emissionen der gesamten EU.
    Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.