
In einem Fall haben sie die Ermittelnden sogar direkt zu einem begrabenen Kind geführt. 2011 hatte ein Vater im US-Bundesstaat Michigan seine Tochter getötet. Mithilfe von Moos-Rückständen an seinen Schuhen konnten Botanik-Fachleute ermitteln, wo er die Leiche begraben hatte.
Die Forschenden schreiben im Fachmagazin "Forensic Science Research", dass Moos so einzigartig wie ein Fingerabruck sein kann, weil verschiedene Moosarten nur in ganz bestimmten Umgebungen und Zusammensetzungen wachsen. Daher können ihre Fragmente verraten, wo sich eine Person genau aufgehalten hat.
Diese Nachricht wurde am 02.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
