Berlin
Studie verzeichnet mehr Gewalt an Schulen

An vielen Berliner Schulen gehören Gewalt und Mobbing laut einer Studie inzwischen zum Alltag.

    Ein Teenager drückt einen kleineren gewaltsam gegen eine Wand (gestellte Szene).
    Es gibt immer mehr Gewalt an Berliner Schulen (Archivbild). (picture alliance / imageBROKER / Siegfried Kuttig)
    Bildungssenatorin Günther-Wünsch stellte das sogenannte "Berliner Konflikt- und Gewaltbarometer" in der Hauptstadt vor. Die CDU-Politikerin sprach von einem deutlichen Warnsignal.
    Laut der Untersuchung bewertet mehr als die Hälfte der befragten Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeiter Gewalt und Konflikte an der eigenen Schule als großes oder sehr großes Problem. Auch religiöser Konformitätsdruck werde stärker wahrgenommen, heißt es. Viele dieser Entwicklungen seien bereits an Grundschulen sichtbar. Die Ergebnisse decken sich demnach mit den Angaben der ebenfalls befragten Schüler.
    Berlin ist das erste Bundesland, das eine umfassende wissenschaftliche Untersuchung zu diesem Thema vorgelegt hat. Insgesamt wurden mehr als 14.000 Schülerinnen und Schüler sowie rund 2.500 Lehrkräfte befragt.
    Diese Nachricht wurde am 22.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.