
Zum ersten Mal zugelassen wurden mRNA-Impfstoffe während der Corona-Pandemie. Bei dieser Impftechnik werden nicht, wie üblich, abgetötete oder abgeschwächte Krankheitserreger gespritzt, sondern eine Art Bauplan, mit dessen Hilfe ein Organismus Antikörper produzieren kann. Das funktioniert über ein Virus-Protein, das die Antikörperproduktion veranlasst.
Viele Patienten hatten sich gegenüber mRNA-Impfstoffen zunächst skeptisch gezeigt. Die Studie, bei der das Team aus verschiedenen Fachleuten sowohl klinische Studien, als auch Grundlagenforschung herangezogen hat, legt dar: mRNA-Impfstoffe schützen wirksam. Es gibt Risiken wie etwa eine Herz-Muskel-Entzündung, sie treten aber so selten auf, dass der Nutzen klar überwiegt. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im Medizin-Journal The Lancet. Die Forschenden sehen in der mRNA-Technologie ein großes Potenzial für andere Impfstoffe - etwa gegen Grippe oder Krebs.
Diese Nachricht wurde am 04.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
