
Es ereigneten sich zahlreiche Glätteunfälle. Im Volkswagen-Werk in Emden wurde die Produktion vorläufig gestoppt. In Hamburg, Bremen, Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen hoben Behörden für Freitag die Präsenzpflicht an den Schulen auf; teils bleiben diese geschlossen.
Unwetterwarnungen fast für das ganze Land
Der Deutsche Wetterdienst gab Unwetterwarnungen für fast alle Bundesländer heraus, teils wegen heftigen Schnees oder Verwehungen, teils wegen Sturmböen und teils wegen Glatteis. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie veröffentlichte zudem eine Sturmflutwarnung für die Lübecker und die Kieler Bucht. Im Westen und Süden kann es nachts sehr glatt werden, wenn der Schneefall in Eisregen beziehungsweise in Regen übergeht.
Bundesverkehrsminister: "Alle verfügbare Kräfte unterwegs"
Bundesverkehrsminister Schnieder sagte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, alle verfügbaren Kräfte seien auf den Straßen, Bahnhöfen und Schienen unterwegs, damit die Verkehrswege sicher befahrbar bleiben. Vor allem in den Schwerpunktregionen seien die Mitarbeiter rund um die Uhr im Einsatz.
Unfälle durch Eis und Schnee sorgen bereits jetzt für eine wachsende Belastung der Kliniken. Die Wetterlage führe zu einem deutlichen Anstieg der Patientenzahlen in den Notaufnahmen, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gaß, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
CDU sagt Klausurtagung ab
Der CDU-Vorstand sagte seine geplante Klausurtagung in Mainz wegen der aktuellen Wetterlage ab. „Aufgrund der eindringlichen Wetterwarnungen und der damit verbundenen Gefahrenlage sowie den angekündigten Zug- und Flugausfällen sehen wir uns leider gezwungen, unsere Jahresauftaktklausur am kommenden Freitag und Samstag abzusagen“, teilte eine Parteisprecherin mit.
Diese Nachricht wurde am 08.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



