Venezuela
Suche nach Überlebenden - auch knapp 50 THW-Rettungskräfte aus Deutschland eingetroffen

In Venezuela gelten drei Tage nach den beiden schweren Erdbeben aktuell noch rund 50.000 Menschen als vermisst.

    Nach dem Erdbeben in Venezuela durchsuchen Anwohner die Trümmer.
    Nach dem Erdbeben in Venezuela durchsuchen Anwohner die Trümmer. (AP / dpa / Ariana Cubillos)
    Nach Einschätzung von Hilfsorganisationen sinkt die Aussicht, Überlebende zu finden. In der Stadt La Guaira und auch andernorts suchen die Menschen in den Trummern teils mit bloßen Händen nach Verschütteten. Venezuelas geschäftsführende Präsidentin Rodríguez sprach von entscheidenden Stunden.
    Laut dem UNO-Büro für humanitäre Angelegenheiten, Ocha, sind Rettungsteams aus mindestens 17 Ländern unterwegs in die Krisenregion beziehungsweise bereits im Einsatz. Inzwischen trafen auch knapp 50 Kräfte des Technischen Hilfswerks in der Hauptstadt Caracas ein. Im Katastrophengebiet beginne nun ein Wettlauf gegen die Zeit, erklärte die Bonner Ogranisation.
    Bei den zwei aufeinanderfolgenden Beben waren am Mittwoch mindestens 920 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 3.000 wurden verletzt.
    Diese Nachricht wurde am 27.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.