Nach der Sturzflut
Suche nach weiteren Flutopfern in Spanien kommt nur schleppend voran - 219 Leichen geborgen

Nach der Flutkatastrophe in Spanien kommt die Suche nach Vermissten nur schleppend voran.

    Spanien, Chiva: Ein Blick über ein von Überschwemmungen betroffenes Gebiet, Straßen und Häuser wurden weggespült.
    Nach den Überschwemmungen in Spanien wird die Suche nach Überlebenden immer schwieriger. (Manu Fernandez/AP/dpa)
    Bislang wurden 219 Leichen geborgen. Nahe Valencia wurden in vollgelaufenen Tiefgaragen Taucher eingesetzt. Mehrere tausend Soldaten, Polizisten und Feuerwehrleute helfen bei der Verteilung von Hilfsgütern, beseitigen Schlamm und Trümmer und reparieren die Infrastruktur. Bei einem Besuch des Königspaars im Katastrophengebiet kam es am Sonntag zu Tumulten. Anwohner beklagten mangelnde Unterstützung von der Regional- sowie der Zentralregierung. Ministerpräsident Sanchez kündigte in Madrid einen ersten Notfallplan an. Konkret geht es um Soforthilfen in Höhe von mehr als 830 Millionen Euro; zudem werden Kredite und Zuschüsse für den Wiederaufbau in Höhe von insgesamt zehn Milliarden Euro in Aussicht gestellt.
    Diese Nachricht wurde am 05.11.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.