Organisierte Kriminalität
Suchtbeauftragter Streeck fordert hartes Vorgehen gegen illegales Glücksspiel

Der Drogen- und Suchtbeauftragte der Bundesregierung, Streeck, dringt auf ein härteres Vorgehen gegen illegales Glücksspiel.

    Der Drogen- und Suchtbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, blickt Richtung Kamera.
    Der Drogen- und Suchtbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, CDU (Michael Kappeler/dpa)
    Man habe es mit einer höchst gefährlichen Lage zu tun, die das Gemeinwesen zu untergraben drohe, sagte Streeck dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Dabei gehe es nicht um ein paar harmlose Automaten im Hinterzimmer, sondern um Organisierte Kriminalität auf Kosten suchtkranker Menschen. Die Behörden müssten in die Lage versetzt werden, organisierte Strukturen besser zu erkennen, Beweise besser zu sichern und illegale Angebote schneller aus dem Verkehr zu ziehen, erklärte der CDU-Politiker.
    Eine strafrechtliche Lücke bestehe etwa bei illegalen Spielautomaten, bei denen der Gewinn nicht automatisch aus dem Gerät komme, sondern durch Personal ausgezahlt werde. Damit sei der Nachweis schwer, dass es sich tatsächlich um Glücksspiel handele, meinte Streeck.
    Diese Nachricht wurde am 15.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.