
Das gaben die Anwälte des 65-Jährigen bekannt. Als Gründe wurden unter anderem angebliche rechtliche Fehler im Urteil und eine überzogene Anklage angeführt.
Yoon war am vergangenen Donnerstag von einem Gericht in der Hauptstadt Seoul wegen Anführung eines Aufstands und Verstößen gegen die Verfassung verurteilt worden. Er hatte am 3. Dezember 2024 unerwartet das Kriegsrecht ausgerufen und versucht, die Nationalversammlung von Soldaten abriegeln zu lassen. Yoon hatte dies damit begründet, dass er die freiheitliche Ordnung vor der Opposition schützen wolle, die von Kommunisten und Sympathisanten Nordkoreas unterwandert sei. Die Opposition hatte Gesetzesvorhaben des Präsidenten monatelang im Parlament blockiert.
Diese Nachricht wurde am 24.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
