
Ein Gericht in der Hauptstadt Seoul befand den 65-Jährigen für schuldig, einen Aufstand angeführt und damit gegen die Verfassung verstoßen zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte die Todesstrafe gefordert. Deren Vorwurf, dass die Ausrufung des Kriegsrechts von langer Hand vorbereitet worden sei, schloss sich das Gericht aber nicht an.
Yoon hatte die Maßnahme damit begründet, dass er die freiheitliche Ordnung vor der Opposition schützen wolle, die von Kommunisten und Sympathisanten Nordkoreas unterwandert sei. Die Opposition hatte Yoons Gesetzesvorhaben im Parlament monatelang blockiert.
Vor rund vier Wochen war bereits der südkoreanische Ex-Ministerpräsident Han wegen seiner damaligen Unterstützung Yoons zu 23 Jahren Haft verurteilt worden.
Diese Nachricht wurde am 19.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





