
Rund sechs Monate nach seiner Festnahme räumte der 22-Jährige zum Prozessbeginn vor dem Landgericht der Hauptstadt die Vorwürfe grundsätzlich ein. Er habe sich über das Internet radikalisiert und sei entschlossen gewesen, einen Anschlag zu verüben.
Laut Anklage wollte der Mann mit Messer und Sprengstoffgürtel möglichst viele Juden und andere Nichtmuslime töten. In seiner Wohnung hatte die Polizei auch Utensilien zum Bau einer Sprengvorrichtung entdeckt. Außerdem soll er Videos mit Bezug zur Terrormiliz IS veröffentlicht haben. Ein Urteil wird Anfang Juni erwartet.
Diese Nachricht wurde am 27.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
