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StartseiteMarkt und MedienBerichterstattung trotz Bedrohung06.09.2014

SyrienBerichterstattung trotz Bedrohung

Die Enthauptung eines weiteren US-Journalisten Steven Sotloff sorgt unter Kollegen im Nahen Osten für Unruhe. Der Deutsche Christoph Reuter berichtet aus Syrien für das Magazin "Spiegel" - dort wurde Sotloff entführt. Nach den zwei Morden durch die Terrorgruppe IS sei nun für Journalisten klar, wo sie sich aufhalten dürften und wo nicht.

Christoph Reuter im Gespräch mit Bettina Schmieding

Der Journalist Steven Sotloff (picture-alliance / dpa / Mazen Mahdi)
Der Journalist Steven Sotloff wurde von IS-Terroristen entführt und getötet (picture-alliance / dpa / Mazen Mahdi)
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Bisher habe man zwar gewusst, in welchen Gebieten Syriens IS-Terroristen unterwegs seien und in welchen nicht. Allerdings sei bis zu den Enthauptungen der amerikanischen Journalisten nicht klar gewesen, dass auch Reporter im Visier des IS stehen, so Reuter.

Grundsätzlich sei die Arbeit für Journalisten in Syrien aber immer noch möglich. Reuter berichtet, dass sowohl Gegner des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad in Kämpfe mit dem IS verwickelt seien, als auch Regierungstruppen.

Im Westen gebe es aber kaum Interesse an dem Konflikt, sodass er keine effektive Bekämpfung der Terrorgruppe IS erwarte, sagte Reuter.

Das komplette Interview können Sie noch für mindestens fünf Monate über den Audio-Player oben rechts anhören.

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