
Das Informationsministerium in Damaskus erklärte, die 36-Jährige und ein Begleiter seien bei einer Durchsuchung in Al-Rakka in einem Gebäude gefunden worden, das von der kurdisch geführten Miliz SDF als Sicherheitsquartier genutzt worden sei. Deswegen bestehe der Verdacht, dass es sich um ausländische Kämpfer handeln könnte, die sich illegal in Syrien aufhielten.
Michelmann war nach Angaben des Komitees zum Schutz von Journalisten zuletzt Mitte Januar mit ihrem kurdisch-türkischen Kollegen gesehen worden. Sie arbeiteten demnach für die in Istanbul ansässige Nachrichtenagentur ETHA und Özgür TV. Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte, es stehe in Kontakt mit der Journalistin. Die Verteidiger Michelmanns hatten bereits vor einigen Tagen bekanntgegeben, dass sie sich in einem srischen Gefängnis befinde.
Diese Nachricht wurde am 01.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
