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StartseiteLange NachtTäglich Premiere, stündlich Abwechslung06.03.2004

Täglich Premiere, stündlich Abwechslung

Eine Lange Nacht über die Geschichte des deutschen Rundfunks

"Achtung, Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin im Voxhaus auf Welle 400. Meine sehr verehrten Damen und Herren. Mit dem heutigen Tage, dem 29. Oktober 1923, beginnt die Berliner Sendestelle Voxhaus mit dem deutschen Unterhaltungsrundfunk." Das war der Start des deutschen Rundfunks. Seit jener Zeit sind hunderttausende Hörfunkaufnahmen produziert, gehört und archiviert worden. Diese historischen Tondokumente sind Teil unseres kulturellen und medialen Gedächtnisses. Sendeprogramme und -gestaltung, Sprache, Töne und Geräusche vermitteln ein besonders authentisches Kolorit vergangener Zeiten. Und die hatten es in sich: Aufstieg in der Weimarer Republik, Instrumentalisierung durch die NS-Führung, Ost und West im Rundfunkkrieg, Koexistenz und Wiedervereinigung des deutschen Hörfunks. Lehnen Sie sich zurück und lauschen Sie sich mit uns in die Vergangenheit. Wir legen das Ohr auf kulturelle Programmteile, auf damalige Neuheiten, auch auf Kurioses und nicht zuletzt auf die Geschichte des Hörfunks selbst.

Von Meinhard Stark

Mikrofon in einem Hörfunkstudio (Deutschlandradio)
Mikrofon in einem Hörfunkstudio (Deutschlandradio)

Lange Nacht Rundfunkgeschichte 1
Lange Nacht Rundfunkgeschichte 2

Deutsches Rundfunkmuseum in Berlin

Am 2. Mai wurde das "Haus des Rundfunks" in der Berliner Masurenallee von Soldaten der Roten Armee besetzt, am 13. Mai nahm der Berliner Rundfunk von dort seine Sendetätigkeit auf. Nach dem Eintreffen der Westallierten in der Stadt am 4. Juli 1945 war die Sowjetische Militäradmistration unsicher, wie sich die Rundfunklandschaft in Berlin entwickeln würde. De facto galt der Poelzig-Bau als exterritoriales Gebiet, doch war dieser Zustand langfristig unhaltbar: Im Frühsommer 1952 verfügte der Westen die Räumung des Funkhauses. Weiterlesen:
Berliner Hörfestspiele


Museumsstiftung Post und Telekommunikation
"Nordwestdeutsche Hefte zur Rundfunkgeschichte"- Hier ist Radio Hamburg", tönte es im Sommer 1945 aus den Rundfunkgeräten, die man über das Kriegsende hinweggerettet hatte. Ab September 1945 hieß der Rundfunksender in der britischen Besatzungszone offiziell "Nordwestdeutscher Rundfunk" (NWDR). Zunächst von der alliierten Siegermacht kontrolliert, wurde der Sender 1948 als öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt lizenziert und in deutsche Hände übergeben. Im Verlauf des Jahres 1955 erfolgte die Aufhebung der Verordnung 118 für das Land Nordrhein-Westfalen sowie die Unterzeichnung der Staatsverträge über den Norddeutschen Rundfunk (NDR) und den Nordwestdeutschen Rundfunkverband (NWRV). Zum 1. Januar 1956 traten an die Stelle des NWDR der NDR, WDR und der NWRV.
Forschungsstelle zur Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland
und
Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft in Hamburg

Deutsches Rundfunkarchiv - Frankfurt am Main und Babelsberg

Radio-Museum Linsengericht

Homepage von Dirk Becker: Alte Radios

mdr: Rundfunkgeschichte zum Nachlesen

50 Jahre Fernsehen

Grundton D - Eine Lange Nacht über 40 Jahre Deutschlandfunk

Online-Rundfunkmuseum

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