
Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Medizin müssten intensiver beachtet werden, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Viel zu lange sei ignoriert worden, dass Frauen andere gesundheitliche Bedürfnisse, Beschwerden und Symptome hätten als Männer. Zudem sei es problematisch, dass viele Krankheiten und Medikamente überwiegend an männlichen Patienten erforscht wurden. Dadurch würden Beschwerden häufig falsch behandelt - zum Beispiel durch eine falsche Dosierung der Arzneien. Frauen verdienten eine Gesundheitsversorgung, die ihr Geschlecht besser berücksichtige, erklärte Warken.
Zuletzt hatte auch die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin bemängelt, dass wissenschaftliche Studien überwiegend an männlichen Probanden durchgeführt werden. Insbesondere bei der hormonellen und molekularen Grundlagenforschung bewege man sich daher gewissermaßen noch im Mittelalter.
Diese Nachricht wurde am 28.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
