3. Mai
Tag der Pressefreiheit: UNO-Kommissar würdigt Mut von Reportern und Fotografen in aller Welt

Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Türk, hat zum heutigen Tag der Pressefreiheit den Mut von Reportern und Fotografen weltweit gewürdigt.

    Volker Türk, Hoher Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, spricht bei der 59. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf.
    UNO-Hochkommissar Türk hat eine freie Presse als "Sauerstoff" für eine Gesellschaft bezeichnet. (Eric Dubost/ZUMA Press Wire/dpa)
    In einer Videobotschaft heißt es, Medienschaffende würden in ihren Fahrzeugen bombardiert, aus ihren Büros entführt und hinter Gittern zum Schweigen gebracht. Türk betonte, er sei besorgt, dass Journalisten zum Ziel grenzüberschreitender Repression und Überwachung würden, wie sich bei den Angriffen auf iranische Journalisten im Ausland gezeigt habe.
    Die Deutsche Industrie- und Handelskammer warnte vor einer schleichenden Schwächung der Medienvielfalt in Deutschland. DIHK-Präsident Adrian erklärte, wo lokale Medien fehlten, wachse die Informationslücke - und mit ihr das Risiko wirtschaftlicher Fehlentscheidungen.
    Am Freitag hatte die Organisation "Reporter ohne Grenzen" ihre weltweite Rangliste zur Pressefreiheit veröffentlicht. Deutschland rutschte um drei Plätze ab - auf Rang 14.
    Diese Nachricht wurde am 03.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.