Verhandlungen abgeschlossen
Tarifeinigung für öffentlichen Nahverkehr in Mecklenburg-Vorpommern, neue Warnstreiks dagegen in Bayern

Der Tarifkonflikt im öffentlichen Nahverkehr in Mecklenburg-Vorpommern ist beigelegt.

    Das Logo der Gewerkschaft Verdi während einer Versammlung.
    Die Arbeitnehmerseite wurde bei den Tarifverhandlungen von Verdi vertreten. (Fabian Strauch/dpa)
    Wie die Gewerkschaft Verdi und der Kommunale Arbeitgeberverband mitteilten, wurde eine Einigung auf einen neuen Vertrag erzielt, der bis Ende 2029 gültig sein soll. Demnach wird die Wochenarbeitszeit um eine Stunde auf 38 Stunden reduziert. Die Vergütung erhöht sich 2028 und 2029 um jeweils 2,5 Prozent. Außerdem wird die Jahressonderzahlung erhöht. Sowohl Verdi als auch die Arbeitgeberseite zeigten sich mit dem Tarifabschluss zufrieden.
    In Bayern dagegen rief die Gewerkschaft für heute zu einem weiteren Warnstreik auf. In zahlreichen Städten sollen U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen nicht fahren. Nicht betroffen sind S-Bahnen und Regionalzüge. Mit der Aktion am Tag vor der fünften Verhandlungsrunde will Verdi Druck auf die Arbeitgeber ausüben.
    Diese Nachricht wurde am 14.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.