Rattengift in Babynahrung
Tatverdächtiger in Hipp-Erpressungsfall in Österreich in U-Haft - offenbar ehemaliger Mitarbeiter

Im Fall der versuchten Erpressung gegen den Babynahrungshersteller Hipp ist der Tatverdächtige in Untersuchungshaft genommen worden.

    Auf einem Tisch stehen drei Artikel von der Sorte "Gemüsegläschen Karotte mit Kartoffel" des Herstellers Hipp.
    Der Babynahrungs-Hersteller Hipp wurde wochenlang erpresst. (Tobias Steinmaurer / APA / dpa)
    Das teilte die Staatsanwaltschaft Eisenstadt in Österreich mit. Der 39-Jährige war am Wochenende festgenommen worden. Er soll Babybrei des Herstellers mit Rattengift verseucht und die Firma erpresst haben. Gläser mit dem Gift wurden in Tschechien, der Slowakei und in Österreich gefunden.
    Der Verdächtige bestreitet die Vorwürfe. Nach Angaben seines Anwalts handelt es sich um einen ehemaligen Mitarbeiter des Unternehmens.
    Diese Nachricht wurde am 05.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.