
Sie zogen vor den Präsidentenpalast im Zentrum der Hauptstadt. Es ist die erste große Demonstration gegen die Reform. Aufgerufen dazu hatte die größte Gewerkschaft des Landes CGT. Deren Ko-Vorsitzender Solá sagte, wenn die Regierung nicht einlenke, werde es einen Generalstreik geben.
Mileis Reform sieht vor, dass die erlaubte tägliche Arbeitszeit von acht auf zwölf Stunden steigen kann, dass das Streikrecht eingeschränkt und Entschädigungszahlungen bei Kündigungen verringert werden. Er macht geltend, das derzeitige Arbeitsrecht hindere Arbeitgeber daran, die Menschen offiziell zu beschäftigen. Schwarzarbeit ist in Argentinien weit verbreitet.
Der argentinische Senat hatte am Mittwoch mit Anhörungen zu dem Reformgesetz begonnen.
Diese Nachricht wurde am 19.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
