
Der Umzug führte auch durch Stadtteile, die arabisch geprägt sind. Teilnehmer des Marsches riefen Slogans wie "Tod den Arabern" und islamfeindliche Parolen.
Der jährliche Marsch erinnert an die Eroberung Ost-Jerusalems durch Israel im Jahr 1967. In der Vergangenheit hatte er öfter zu Zusammenstößen mit Palästinensern geführt. Diese sehen in der Aktion eine Provokation, um ihren Anspruch auf Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines eigenen Staates zu untergraben.
Wegen des Gazakriegs wurde in diesem Jahr eine Eskalation der Spannungen befürchtet. Nach offiziellen Angaben waren 3.000 Polizisten im Einsatz, um Gewalt zu verhindern. Viele Geschäfte blieben geschlossen.
Diese Nachricht wurde am 05.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.