Samstag, 13. April 2024

Jahrestag des russischen Überfalls
Tausende demonstrieren in deutschen Städten für die Ukraine

Am zweiten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine haben bundesweit zahlreiche Menschen an Solidaritätsbekundungen teilgenommen. Kundgebungen mit teilweise tausenden Teilnehmern gab es unter anderem in Berlin, Köln, Hamburg, Saarbrücken und München.

25.02.2024
    Das Rathaus in München erstrahlt in den Nationalfarben der Ukraine mit dem Schriftzug "#StandWithUkraine".
    "#StandWithUkraine" ist auf das Münchner Rathaus projiziert. (Uwe Lein / dpa / Uwe Lein)
    Unter dem Motto "Gemeinsam gegen den Krieg – 2 Jahre des großen Krieges" versammelten sich in der Münchner Innenstadt rund 2.000 Teilnehmer. Das Rathaus in der bayerischen Landeshauptstadt erstrahlte in den Nationalfarben der Ukraine mit dem Schriftzug "#StandWithUkraine".

    Berlins Regierender Bürgermeister Wegner (CDU) fordert Taurus-Lieferung

    In Hamburg gab es bereits um 12 Uhr eine Gedenkminute, auch öffentliche Verkehrsmittel blieben für eine Minute stehen. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Wegner, forderte auf der Demonstration in Berlin mehr militärische Unterstützung für die Ukraine, zum Beispiel mit deutschen Taurus-Marschflugkörpern. Teilnehmer der Kundgebung verlangten neben einer Ausweitung der Militärhilfe, dass eingefrorene russische Vermögenswerte an die Ukraine übertragen werden.
    In Köln kamen nach Veranstalterangaben rund 6.000 Menschen zu einer Demonstration in der Nähe des Doms. Auch Vertreter der schwarz-grünen Landesregierung nahmen teil.
    Am 24. Februar 2022 hatte die russische Armee auf Befehl von Staatschef Putin die Ukraine angegriffen, nachdem sie 2014 schon die Halbinsel Krim völkerrechtswidrig annektiert hatte.
    Diese Nachricht wurde am 24.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.