
Vor dem Gebäude der damaligen US-Vertretung wurden neben iranischen und palästinensischen Flaggen auch Fahnen der Hisbollah-Miliz geschwenkt. Demonstranten riefen "Tod den USA" und "Tod für Israel". Auch in anderen iranischen Städten gab es Kundgebungen.
Am 4. November 1979, rund fünf Monate nach der Ausrufung der Islamischen Republik durch Revolutionsführer Ayatollah Chomeini, hatten radikale Studenten die US-Botschaft in Teheran besetzt und 52 Diplomaten als Geiseln genommen. Damit protestieren sie gegen die Aufnahme des gestürzten Schahs in ein US-Krankenhaus. Erst nach 444 Tagen und dem Tod des Schahs in Ägypten wurden im Januar 1981 die letzten Geiseln freigelassen.
Diese Nachricht wurde am 03.11.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.