
Nach Angaben des Zivilschutzes wurden über 2300 Zivilisten evakuiert. Die syrische Übergangsregierung hatte nach mehreren gewaltsamen Auseinandersetzungen mit dem kurdischen Militärbündnis SDF Teile von Aleppo mit Artillerie beschossen. Über Opfer oder Schäden ist noch nichts bekannt.
Die Führung in Damaskus will die autonom verwalteten Gebiete der kurdischen Minderheit eingliedern und eine Zentralregierung umsetzen. Eine Vereinbarung sieht vor, auch die kurdischen Kämpfer in die Armee einzugliedern. Das ist bis heute nicht geschehen. Das kurdische Militärbündnis wirft der Übergangsregierung zudem wiederholte Angriffe vor.
Diese Nachricht wurde am 07.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
