
Anlass sind Fälle, in denen Fake-Profile von Frauen erstellt und ihre Bilder mithilfe von KI-Tools sexualisiert werden. Diese Woche hatte die Schauspielerin Collien Fernandes ihrem Ex-Partner Christian Ulmen öffentlich eine "digitale Vergewaltigung" vorgeworfen. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.
Auf Bundesebene hatten Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, das Cyberstrafrecht zu reformieren und Strafbarkeitslücken zu schließen, etwa bei bildbasierter sexualisierter Gewalt. Bundesjustizministerin Hubig will noch im Frühjahr einen Gesetzentwurf vorlegen.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 23.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
