
Die Kundgebung wurde von einem Bündnis oppositioneller Parteien organisiert. Sie werfen der Regierung in Tiflis vor, sich Russland anzunähern und sich von der EU und ihren demokratischen Standards abzuwenden. Die Regierung weist das zurück.
Georgien befindet sich seit rund anderthalb Jahren in einer tiefen politischen Krise. Nach der umstrittenen Parlamentswahl 2024 hatte sich die russlandfreundliche Regierungspartei "Georgischer Traum" zum Sieger erklärt. Im vergangenen November kündigte die Regierung an, die Beitrittsverhandlungen mit der EU bis zum Jahr 2028 auszusetzen. Seither gab es anhaltende Massenproteste im Land.
Diese Nachricht wurde am 27.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
