
In der Hauptstadt Tirana versammelten sich die Demonstranten mit Plakaten, auf denen Slogans wie "Albanien ist nicht zu verkaufen" standen. Eine zentrale Forderung ist der Stopp des Vorhabens auf der Insel Sazan aufgrund von Bedenken wegen Umweltschäden und Korruption. Die Sonderstaatsanwaltschaft zur Bekämpfung von Korruption und organisierter Kriminalität hat nach eigenen Angaben Ermittlungen zu dem Bauprojekt eingeleitet.
Es steht in Verbindung mit dem Schwiegersohn von US-Präsident Trump, Kushner. Dessen Unternehmen will 1,4 Milliarden Euro in das Luxus-Resort investieren.
Die albanische Regierung versucht seit langer Zeit, ihre Wirtschaft durch den Tourismus anzukurbeln. Die Insel Sazan wurde in der Vergangenheit ausschließlich als Militärstützpunkt genutzt.
Diese Nachricht wurde am 03.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
