Der Arzt werde nicht mehr eingesetzt, "so lange diese konkreten Vorwürfe im Raum stehen", sagte Team-Besitzer Gerry van Gerwen.
Zugleich wird bekannt, dass gegen Schmidt schon ein Ermittlungsverfahren anhängig ist - "wegen des Verdachts der Beihilfe zum Betrug", sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stuttgart. Die Ermittlungen liefen noch, sie stünden in Zusammenhang mit einem von Team Gerolsteiner angestrebten Ermittlungsverfahren gegen Kohl.
Damit erhöht sich der Druck auf den Sportarzt massiv. Kohl hatte über ihn im Wiener "Kurier" gesagt, Schmidt habe dem später enttarnten Bergkönig der Tour de France 2008 einmal sogar sein Hotelzimmer für Bluttransfusionen zur Verfügung gestellt. Auch habe der Arzt Kohls Blutwerte überwacht und korrigiert. Schmidt wies diese Darstellung über seinen Vater, der auch sein Anwalt ist, als falsch zurück.
Doch Milram-Chef van Gerwen besteht nun darauf, dass Schmidt eine Eidesstattliche Versicherung unterzeichnet, die er im Mai 2009, als Kohl erstmals öffentliche eine angebliche Verwicklung des Arztes angedeutet hatte, noch nicht abgeben wollte. Van Gerwen sagt, man habe dazu eine klare schriftliche Abmachung getroffen. Montagabend ließ Schmidts Anwalt tatsächlich mitteilen, der Arzt habe eine Eidesstattliche Versicherung unterzeichnet. Van Gerwen konnte deren Erhalt noch nicht bestätigen. Der Milram-Chef spricht von "ganz schweren, konkreten Vorwürfen". Schmidt habe ihm auch unterschrieben, rechtliche gegen denjenigen vorzugehen, der ihm Dopingaktivitäten unterstelle. Schmidts Anwalt teilte am Montag mit, Kohls Vorwürfe würden nun "einer gerichtlichen Klärung zugeführt."
Zugleich wird bekannt, dass gegen Schmidt schon ein Ermittlungsverfahren anhängig ist - "wegen des Verdachts der Beihilfe zum Betrug", sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stuttgart. Die Ermittlungen liefen noch, sie stünden in Zusammenhang mit einem von Team Gerolsteiner angestrebten Ermittlungsverfahren gegen Kohl.
Damit erhöht sich der Druck auf den Sportarzt massiv. Kohl hatte über ihn im Wiener "Kurier" gesagt, Schmidt habe dem später enttarnten Bergkönig der Tour de France 2008 einmal sogar sein Hotelzimmer für Bluttransfusionen zur Verfügung gestellt. Auch habe der Arzt Kohls Blutwerte überwacht und korrigiert. Schmidt wies diese Darstellung über seinen Vater, der auch sein Anwalt ist, als falsch zurück.
Doch Milram-Chef van Gerwen besteht nun darauf, dass Schmidt eine Eidesstattliche Versicherung unterzeichnet, die er im Mai 2009, als Kohl erstmals öffentliche eine angebliche Verwicklung des Arztes angedeutet hatte, noch nicht abgeben wollte. Van Gerwen sagt, man habe dazu eine klare schriftliche Abmachung getroffen. Montagabend ließ Schmidts Anwalt tatsächlich mitteilen, der Arzt habe eine Eidesstattliche Versicherung unterzeichnet. Van Gerwen konnte deren Erhalt noch nicht bestätigen. Der Milram-Chef spricht von "ganz schweren, konkreten Vorwürfen". Schmidt habe ihm auch unterschrieben, rechtliche gegen denjenigen vorzugehen, der ihm Dopingaktivitäten unterstelle. Schmidts Anwalt teilte am Montag mit, Kohls Vorwürfe würden nun "einer gerichtlichen Klärung zugeführt."