WHO-Jahrestreffen
Tedros: "Wir leben in gefährlichen Zeiten"

In Genf hat das Jahrestreffen der Weltgesundheitsorganisation begonnen. Der WHO-Chef Tedros sagte bei der Eröffnung, man lebe in schwierigen und von Spaltung geprägten Zeiten. Er verwies auf Wirtschaftskrisen, den Klimawandel und die Kürzung von Hilfsgeldern.

    WHO-Chef Tedros spricht auf der Jahresversammlung seiner Organisation in Genf.
    Sieht seine Organisation in schwierigem Fahrwasser: WHO-Chef Tedros. (AFP / FABRICE COFFRINI)
    Bei dem Treffen dürfte auch die Austrittserklärung der USA eine Rolle spielen, die Präsident Trump nach seinem Amtsantritt verkündet hatte. In der WHO-Satzung ist keine Austrittsklausel enthalten. Für die Jahre 2024 und '25 zahlten die USA bereits keine Beiträge mehr. Unter anderem deswegen musste die WHO Budgetkürzungen vornehmen und ihr Personal verringern
    Wichtiges Thema der Beratungen in Genf sind die Verhandlungen über die Ausgestaltung des vergangenes Jahr ausgehandelten Pandemie-Abkommens. Eine Einigung wird wegen anhaltender Differenzen zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern nicht erwartet.
    Diese Nachricht wurde am 18.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.