Iran-Krieg
Teheran bestätigt Tod von Geheimdienstchef - erstmals Angriff auf größtes Erdgasfeld der Welt ("South Pars") gemeldet

Im Iran-Krieg ist ein weiteres führendes Mitglied des islamistischen Regimes getötet worden.

    Der iranische Geheimdienstminister Esmaeil Chatib auf einem Archivfoto von November 2025
    Der iranische Geheimdienstminister Esmaeil Chatib soll nach israelischen Angaben getötet worden sein (Archivbild) (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Iranian Presidency)
    Präsident Peseschkian bestätigte den Tod von Geheimdienst-Chef Chatib. Dessen Apparat betreibt unter anderem die Überwachung und Unterdrückung der Bevölkerung. Zuvor hatte Israels Verteidigungsminister Katz mitgeteilt, Chatib sei in der vergangenen Nacht bei einem Präzisionsschlag getötet worden. Derweil versammelten sich im Zentrum Teherans Regierungsanhänger zu einer Trauerfeier für den gestern getöteten Sicherheitschef Laridschani.
    Unterdessen weitete sich der Krieg auf die Energie-Infrastruktur der Region weiter aus. Nach dem gemeldeten Angriff auf das größte Gasfeld der Welt, South Pars, feuerte der Iran auf Industrieanlagen der benachbarten Golfstaaten. Bislang hatten die USA und Israel die iranische Energieproduktion nicht direkt attackiert, um Vergeltungsschläge zu vermeiden. An den Märkten befeuerte die Entwicklung die Sorgen vor länger anhaltenden Problemen bei der globalen Energieversorgung.
    Diese Nachricht wurde am 19.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.