Iran-Krieg
Teheran lehnt US-Forderungen ab und übermittelt eigene Vorschläge

Pakistan hat den USA und dem Iran offenbar einen Plan für eine Waffenruhe vorgelegt.

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    Das verlautete aus Geheimdienstkreisen. Pakistan ist einer der Vermittler zwischen den Konfliktparteien im Iran-Krieg. Den Angaben zufolge soll die Feuerpause 45 Tage andauern und für Friedensverhandlungen genutzt werden. Der Iran hatte frühere US-Vorschläge für eine Beilegung der Kampfhandlungen offiziell abgelehnt. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Baghai, teilte mit, man habe eigene Forderungen und Ansprüche ausgearbeitet. Insbesondere die Forderung nach der Öffnung der für die Weltwirtschaft wichtigen Straße von Hormus sei überzogen und inakzeptabel.
    US-Präsident Trump hatte der iranischen Führung erneut mit massiven Luftangriffen gedroht, sollte diese bis Dienstagabend amerikanischer Zeit die Straße von Hormus nicht öffnen.
    Diese Nachricht wurde am 06.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.