
Das teilte der stellvertretende Parlamentspräsident Hadschibabaei in Teheran mit. Das Geld sei auf das Konto der Zentralbank eingezahlt worden. Er machte keine Angaben darüber, wie die Gebühren kassiert wurden - oder wer sie bezahlt hat. Die Behauptung kann nicht unabhängig überprüft werden.
Seit Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar ist die Straße von Hormus durch das iranische Militär de facto gesperrt. Seither sind die Energiepreise weltweit stark gestiegen, weil rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports durch die Meerenge verläuft.
Die Straße von Hormus ist ein zentrales Streitthema der Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges der USA und Israels gegen den Iran. US-Präsident Trump dringt auf eine Öffnung der Meerenge, Teheran wiederum macht ein Ende der US-Blockade iranischer Häfen zur Bedingung für eine Rückkehr an den Verhandlungstisch.
Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
