
Die zweite Gesprächsrunde unter Vermittlung des Omans soll in Genf stattfinden, bestätigte ein Sprecher des Schweizer Außenministeriums. Die Verhandlungen sollen am Dienstag stattfinden, hieß es aus Teheran. Außenminister Araghchi reiste bereits in die Schweiz, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna meldete. Der Oman werde bei den Gesprächen vermitteln.
Der Iran will nur über sein Atomprogramm und die Aussetzung von Sanktionen sprechen. Die USA wollen zusätzlich über die ballistischen Raketen des Irans und seine Unterstützung bewaffneter Gruppen wie der Hisbollah im Libanon und der Hamas im Gazastreifen beraten. Präsident Trump hat mehrfach mit einem militärischen Angriff auf den Iran gedroht, sollte es keine Einigung geben. Die USA haben bereits etliche Kriegsschiffe in die Region entsandt.
Israels Ministerpräsident Netanjahu forderte eine Zerschlagung des iranischen Atomprogramms. Er habe US-Präsident Trump beim letzten gemeinsamen Treffen in Washington gesagt, dass diese israelische Forderung Teil eines Deals mit dem Iran sein müsse. Es dürfe nicht nur darum gehen, den Uran-Anreicherungsprozess zu stoppen. Vielmehr müsse sämtliches Uran das Land verlassen und die dazugehörige Infrastruktur demontiert werden, erklärte Netanjahu in Jerusalem.
Diese Nachricht wurde am 15.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






