
Wie mehrere Nachrichtenagenturen mit Verweis auf die Wahlkommission schreiben, kommt Sandu auf rund 35 Prozent. Der ehemalige Generalstaatsanwalt Stoianoglo liege bei knapp 30 Prozent. Er ist der Kandidat der Sozialistischen Partei des prorussischen Ex-Präsidenten Dodon. Damit läuft es in Moldau auf eine Stichwahl in zwei Wochen hinaus.
Die Abstimmung galt als richtungsweisend: Amtsinhaberin Sandu will die Ex-Sowjetrepublik in die EU führen. Sie trat gegen zehn Gegenkandidaten an, von denen einige engere Beziehungen zu Moskau anstreben.
Zugleich wurde in Moldau ein Referendum darüber abgehalten, ob ein EU-Beitritt als strategisches Ziel in der Verfassung verankert werden soll. Teilergebnissen zufolge stimmte die Mehrheit mit Nein.
Diese Nachricht wurde am 20.10.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
