
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Grundlage sind Zahlen des repräsentativen Epidemiologischen Suchtsurveys - einer Umfrage, die unter 18- bis 64-Jährigen durchgeführt wird. Gleichzeitig ging die Zahl der Cannabisdelikte seit der Gesetzesänderung um rund zwei Drittel zurück.
Einen starken Anstieg beobachtet das Wirtschaftsinstitut beim Konsum von Kokain, Crack und Methamphetamin, der sich an Abwasserdaten ablesen lässt. Die Entwicklung stelle eine zentrale Herausforderung für die Politik dar, hieß es von den Studienautoren. Anders als bei legalen Drogen gebe es hier keine Steuerungselemente wie etwa Altersbeschränkungen. Stattdessen brauche es Suchtberatung, Prävention und Aufklärung.
Diese Nachricht wurde am 25.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
