Nordrhein-Westfalen
Terroranschlag von Bielefeld: Höchststrafe für 36-jährigen Syrer

Für den Terroranschlag auf feiernde Menschen in Bielefeld ist der Attentäter zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht sprach den 36-jährigen Syrer wegen vierfachen versuchten Mordes schuldig, stellte die besondere Schwere seiner Schuld fest und ordnete Sicherungsverwahrung an.

    Kerzen und ein Fanschal von Arminia Bielefeld sind an einem Tatort in der Innenstadt zu sehen.
    Am Ort des Terroranschlags von Bielefeld wurden im Mai 2025 Kerzen und Blumen für die lebensgefährlich verletzten Opfer abgelegt. Ein Jahr später hat das Landgericht Düsseldorf den Täter zu lebenslanger Haft und Sicherungsverwahrung verurteilt. (picture alliance / dpa / Friso Gentsch)
    Die Bundesanwaltschaft hatte erklärt, dem Mann fehle jegliche Empathie mit den Opfern. Mitleid empfinde er nur für sich selbst. Wegen seiner radikal-islamischen Gesinnung sei er nach wie vor gefährlich.
    Der Messerangriff ereignete sich im Mai 2025 vor einer Bar in Bielefeld. Vier Menschen wurden lebensgefährlich verletzt.
    Diese Nachricht wurde am 01.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.