
Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im April um durchschnittlich 3,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das EU-Statistikamt Eurostat mitteilte. Grund für den Anstieg sind die hohen Energiepreise in Folge des Iran-Kriegs. Im Februar lag die Inflation noch bei 1,9 Prozent.
Die Europäische Zentralbank hat eine Teuerungsrate von 2,0 Prozent als Ziel ausgegeben. Laut EZB-Chefin Lagarde ist die Zentralbank bereit zu handeln, wenn es die Lage erfordert. Analysten gehen davon aus, dass EZB-Rat auf seiner heutigen Sitzung keine Zinserhöhung beschließen wird. Die Notenbank warte ab, bis sie mehr Daten zu den Kriegsfolgen habe, hieß es.
Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
