
Der Thüringer Co-Landesvorsitzende Möller sprach sich für strengere Regeln aus. Dem "Stern" sagte er, der Anspruch der AfD sei immer gewesen, sauberer zu agieren als die anderen Parteien. Auch wenn derartige Beschäftigungsverhältnisse legal seien, bedeuteten sie ein Problem für die Glaubwürdigkeit.
Nach Vorwürfen der Vetternwirtschaft gegen den baden-württembergischen AfD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl, Frohnmaier, haben sich Vertreter seines Landesverbands von der Beschäftigung von Familienmitgliedern distanziert. Dies habe "ein Geschmäckle", sagte der Fraktionsvorsitzende Baron. Auch aus Sachsen-Anhalt sind mehrere Fälle bekannt, in denen Familienangehörige von AfD-Politikern bei Bundestagsabgeordneten der Partei angestellt wurden. Der Bundesvorsitzende Chrupalla sprach von einem "Störgefühl".
Diese Nachricht wurde am 13.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
