
Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass das Mutterunternehmen des Konzertkarten-Verkäufers Ticketmaster seine Marktmacht missbraucht habe. Dadurch seien die Preise für Konzertkarten künstlich gestiegen. In vielen Bundesstaaten hätten Kunden pro Ticket im Schnitt über 1 Dollar 70 zu viel gezahlt.
Dem Konzern drohen nun Schadenersatzzahlungen in dreifacher Millionenhöhe. Der zuständige Richter prüft zudem eine mögliche Aufspaltung des Unternehmens.
Die Klage war von mehr als 30 US-Bundesstaaten vorangetrieben worden. Live Nation kündigte an, gegen das Urteil rechtlich vorzugehen. Der Konzern beherrscht nach Angaben der Kläger mehr als 80 Prozent des Marktes für große Musikveranstaltungen.
Diese Nachricht wurde am 16.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
