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Tilo PrücknerUnd dann kommt der Knall

Von den vielen Gesichtern im deutschen Fernsehen und Kino hat er eines, das man sofort wiedererkennt: Tilo Prückner. Und das, obwohl er fast immer die eher kauzigen Typen gespielt hat, zwielichtige, knurrige oder verschrobene Gestalten.

Tilo Prückner im Gespräch mit Anja Reinhardt | 17.12.2013

Tilo Prückner trägt einen Hut und gestikuliert.
Der Schauspieler und Romandebütant Tilo Prückner (Stephanie Pilick / dpa)
In den Sechziger Jahren spielte er vorwiegend Theater, in den Siebzigern sah man ihn dann immer häufiger in Film und TV, unter anderem unter der Regie von Wolfgang Petersen. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" sagte über ihn zu seinem 70. Geburtstag: "Ohne ihn hätte der deutsche Film anders ausgesehen."
Nun hat der Schauspieler mit 73 Jahren sein erstes Buch geschrieben: "Willi Merkatz wird verlassen" - ein Roman über eben jenen Willi Merkatz, der ist Arzt, seit knapp 40 Jahren verheiratet, die Ehe dümpelt ein wenig vor sich hin, und dann kommt der Knall, wie der Titel es ja schon ankündigt: seine Frau will nicht mehr. Hat einen Anderen, krempelt ihr ganzes Leben um und nun steht er da: Willi Merkatz, und irrt ziemlich verwirrt durch Europa und sein Leben. Über sein Buch berichtet Tilo Prückner im Corsogespräch.
Das Gespräch mit Tilo Prückner können Sie bis zu fünf Monate nach der Sendung in unserem Audio-On-Demand-Bereich nachhören.