Colorado
Todesfall durch Hantavirus-Infektion - Behörden: "Kein Zusammenhang mit Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff"

Im US-Bundesstaat Colorado ist eine mit dem Hantavirus infizierte Person gestorben.

    Mikroskopische Aufnahme des Sin-Nombre-Hantavirus. Eine farbige Aufnahme mit roten und grünen Zellen.
    In schweren Fällen können Hantaviren hämorrhagisches Fieber mit Nierenfunktionsstörungen auslösen. (imago / Depositphotos / imagepointfr via imago-images.de)
    Nach Behördenangaben stand die Infektion nicht mit dem jüngsten Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" in Verbindung. Der Hantavirus-Stamm, der den Todesfall verursacht habe, trete zu dieser Jahreszeit regelmäßig in Colorado auf. Derzeit werde die Infektionsquelle untersucht, wie es hieß.
    Derweil ist die "Hondius" in den Hafen von Rotterdam eingelaufen. Dort wurde ein Quarantänedorf errichtet, in dem die verbliebenen 25 Crewmitglieder und zwei Ärzte isoliert werden. Bei dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Schiff waren drei Menschen gestorben, darunter eine Deutsche.
    Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.