Islamfeindlichkeit
Tödlicher Angriff auf Moschee: Hinweise auf Hassverbrechen in San Diego verdichten sich

In den USA verdichten sich nach dem tödlichen Angriff auf eine Moschee in San Diego die Hinweise auf ein Hassverbrechen

    Polizeikräfte und Fahrzeuge stehen vor dem Islamischen Zentrum von San Diego.
    Polizeieinsatz am Islamischen Zentrum von San Diego. (picture alliance / AP Photo / Gregory Bull / Gregory Bull)
    Nach Angaben der Ermittler wurden auf einer der verwendeten Waffen Hassbotschaften entdeckt. Zudem fanden Beamte in dem Fahrzeug der mutmaßlichen Täter antiislamische Schriften. In einem Abschiedsbrief eines der Verdächtigen sei außerdem von - Zitat "rassischem Stolz" die Rede gewesen. Der Bürgermeister der kalifornischen Stadt, Gloria, betonte, Islamfeindlichkeit habe keinen Platz in San Diego. Kaliforniens Gouverneur Newsom erklärte, man werde Terrorakte oder Einschüchterungsversuche gegen Glaubensgemeinschaften nicht dulden.
    Bei dem Anschlag waren am Montag drei Menschen getötet worden, einer davon ein Wachmann. Die beiden mutmaßlichen Schützen, ein 17- und ein 18-Jähriger, wurden später ebenfalls tot in einem Auto gefunden. Ermittler gehen derzeit von Suizid aus.
    Diese Nachricht wurde am 20.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.