
Der französische Energiekonzern Total Energies will offenbar aus mehreren milliardenschweren Großprojekten aussteigen und bereits reservierte Flächen zurückgeben. Das berichten der Norddeutsche Rundfunk und die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf ein internes Positionspapier des Unternehmens.
Als Gründe nennt der Konzern Verzögerungen beim Netzausbau und veränderte wirtschaftliche Bedingungen. Total Energies fordert vom deutschen Staat zudem die Rückzahlung von Sicherheitsleistungen.
Die geplanten Windparks sollten eine Leistung von siebeneinhalb Gigawatt erbringen. Ein Ausstieg des Konzerns gefährdet die Ausbauziele der Bundesregierung und könnte zu steigenden Strompreisen führen. Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte, eine vorzeitige Rückgabe der Flächen sei gesetzlich nicht zulässig. Derzeit habe man keinen Grund, an der Realisierung des Projekts zu zweifeln.
Diese Nachricht wurde am 18.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
