Naturkatastrophe
Tote bei Erdbeben auf Philippinen - Tsunami-Warnungen wieder aufgehoben

Der Süden der Philippinen ist von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Beben der Stärke 7,8 ereignete sich vor der Küste der Insel Mindanao. Die Behörden auf den Philippinen sowie unter anderem auch im benachbarten Indonesien gaben zunächst Tsunami-Warnungen heraus. Mindestens acht Menschen kamen demnach ums Leben.

    Zu sehen sind beschädigte Geschäfte in der Stadt General Santos City auf den Philippinen
    Beschädigte Geschäfte in General Santos City an der Südküste der Insel Mindanao. (- / XinHua / dpa / -)
    Der Katastrophenschutz erhielt Berichte über Schäden an Schulen, Krankenhäusern, Einkaufszentren und Kirchen. Mehrere Gebäude auf Mindanao stürzten teilweise oder ganz ein. Der Flughafen von General Santos City wurde vorübergehend geschlossen. Präsident Marcos Jr. sicherte den Betroffenen staatliche Unterstützung zu. Die nationale Regierung werde Mindanao nicht alleinlassen, erklärte er.
    Inzwischen hoben das US-Tsunami-Warnzentrum, Indonesien und das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) ihre Tsunami-Warnungen wieder auf. Die Philippinen und Indonesien liegen auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring - ‌einer seismisch ‌hochaktiven Zone, in der es häufig zu Erdbeben ​kommt.
    Diese Nachricht wurde am 08.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.