Nahost
Tote bei israelischem Beschuss von Gaza-Klinik

Politiker weltweit haben Kritik an einem israelischen Luftangriff auf ein Krankenhaus in Chan Junis im südlichen Gazastreifen geübt.

    Verletzte Palästinenser werden von Anwohnern ins Nasser-Krankenhaus gebracht, nachdem Israel den Nasser-Gesundheitskomplex in Khan Yunis im südlichen Gazastreifen angegriffen hatte.
    Israelischer Angriff auf das Nasser-Krankenhaus im Gazastreifen (picture alliance/Anadolu/Abdallah F.s. Alattar)
    Bei dem Angriff waren nach palästinensischen Angaben am Morgen etwa 20 Menschen getötet worden, darunter auch fünf Journalisten. Aus dem Bundesaußenministerium hieß es, man sei schockiert über die Tötung von Journalisten, Rettungskräften und Zivilisten. Der Angriff müsse aufgearbeitet werden. US-Präsident Trump sprach in Washington von einem Albtraum, der beendet werden müsse. Der britische Außenminister Lammy schrieb auf der Plattform X, er sei entsetzt vom israelischen Vorgehen. Er forderte einen sofortigen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas. Ähnlich äußerten sich die Nachrichtenagenturen Reuters und AP, die zwei der getöteten Journalisten beschäfigt hatten.
    Das israelische Militär kündigte eine Untersuchung an und betonte, man bedauere jeden Schaden, der unbeteiligten Personen zugefügt worden sei.
    Diese Nachricht wurde am 25.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.