
Die militant-islamistische Hamas hatte die Leiche im Gazastreifen an das Rote Kreuz übergeben. Die Armee erklärte, es handele sich um die sterblichen Überreste eines israelisch-argentinischen Staatsbürgers. Demnach ist der Mann am 7. Oktober 2023 gemeinsam mit vier anderen Bewohnern aus einem Kibbuz in den Gazastreifen verschleppt und dort getötet worden.
Vor der Übergabe befanden sich noch sechs tote Geiseln in Gaza, darunter zwei aus Israel entführte Ausländer. Israel und die Hamas hatten sich in der im Oktober ausgehandelten Waffenruhevereinbarung auf einen Austausch verständigt: Für jede israelische Geisel sollen demnach die sterblichen Überreste von 15 Palästinensern aushändigt werden. Diese seien dementsprechend übergeben worden, bestätigten Klinikmitarbeiter des Nasser-Krankenhauses in Chan Junis.
Diese Nachricht wurde am 08.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
