Afrika
Tote nach Angriffen im Sudan

Im Sudan sind laut Angaben eines sudanesischen Ärztenetzwerks 27 Menschen nach Angriffen getötet worden.

    Bewaffnete Personen sind auf einer Straße in Sudan zu sehen. Hinter ihnen Fahrzeuge und Gebäude.
    Die Gewalt in Sudan fordert seit nunmehr drei Jahren Menschenleben (Archivbild) (Getty Images / The Washington Post / Carolyn Van Houten)
    Die Angriffe westlich der Stadt Bara in der Provinz Nord-Kordofan hätten die bereits katastrophale humanitäre Lage dort noch weiter verschärft.
    Die Welternährungsorganisation warnte vor einer Hungersnot, sollte keine weitere Unterstützung in das Land kommen. Durch Gewalt, beschädigte Wege und die kommende Regenzeit sind Hilfsgüter im Sudan rar.
    Vor allem die Zivilbevölkerung, insbesondere Frauen und Mädchen, leiden unter der Gewalt.
    Seit 2023 herrscht in dem Land Bürgerkrieg zwischen dem Militär und der RSF-Miliz.
    Diese Nachricht wurde am 29.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.